Sonntag, 16. Februar 2014

Black Atlass

Neuentdeckung der Woche: Black Atlass. Ein canadisches Projekt, aktiv unter dem Brooklyner Label Fool's Gold, (A-Trak, Crookers, Kid Cudi, Anna Lunoe, Danny Brown...).
Derzeit tourt er mit dem Franzosen Woodkid durch Europa und am 18.02. wird auch schon seine EP Young Bloods erscheinen.
Bis dahin gibt's Vorfreude und sein Pre-Release Blossoms.




Video gibt es natürlich auch:

Montag, 3. Februar 2014

Kitemaker

Es gibt neues aus der alten Heimat. Obwohl sich der gute Tom, der sich hinter Kitemaker versteckt, derzeit auf der gefühlt anderen Seite der Erde herumtreibt, verpasst er es nicht, uns mit seinem neuen Schmuckstück Wild zu verzaubern. Ein wunderbar funkelndes, verträumtes Schmuckstück, welches uns Sehnsucht nach einem Abenteuer und ganz viel Freiheitswunsch zwischen die Ohren zaubert.

Wer braucht schon Ed Sheeran oder Glen Hansard?






Sonntag, 26. Januar 2014

Ich habe doch keine Ahnung

Gestern Abend war Mädelsabend. Sieben Gören, die sich eigentlich zum Filmschauen verabredet hatten und dann aber doch lieber fast jeder eine Flasche Wein vernichtet haben. Es wurde viel gekichert, Locken gedreht und sogar der obligatorische Psychotest hat nicht gefehlt. Aber zwischen den Unterhaltungen über die nicht anwesenden gemeinsamen Freunde und dem Herumreichen der Party-Krönchen kam es auch zu dem ein oder anderen interessanten Gespräch. Über unsere persönlichen und gesellschaftlichen Auffassungen zum Thema Homosexualität zum Beispiel. Irina (Name geändert) nämlich kommt aus Russland. Novosibirsk, um genau zu sein. Ihre Meinung zu dem Thema fand ich besonders interessant. Sie vertritt diesbezüglich eine Überzeugung, die hierzulande vor allem in unserer Generation nicht mehr oft zu finden ist: Sie glaubt, dass Homosexualität etwas ist, für das man sich entscheidet. Wenn Homosexuelle ihre Sexualität offen ausleben, so meint sie, ist das ein schlechter Einfluss auf alle anderen. Sie möchte deswegen beispielsweise nicht, dass ihre kleine Schwester sehen muss, wenn zwei Männer sich küssen, weil Irina dann Angst hätte, ihre Schwester bekäme dadurch den Eindruck, das wäre ok - was es in Irinas Augen nicht ist - und könnte sich von diesem „schlechten Verhalten“ beeinflussen lassen und letztlich gar selbst homosexuell werden.
Der allgemeine Konsens der anderen Mädchen gestern war essenziell, dass diese Ansicht die eines waschechten Hinterwäldlers sei. Heftig wurde auf Irina eingeredet und nur wenig Verständnis wurde aufgebracht, für den Hintergrund und das Warum? ihrer Ansichten.
Klar, für UNS ist das prinzipiell ein längst antiquierter Standpunkt. WIR sind liberal. WIR sind aufgeklärt. Wir haben die Loveparade, den CSD, wir sind sophisticated. Homophobie ist genauso out wie Nazis.So ist das bei uns und jeder der das anders sieht bekommt mindestens einen fassungslosen Blick ins Gesicht.
Aber lasst uns mal nicht so hochnäsig sein. Klar, in Russland ist das aktuell ein riesiges Thema und „alle Welt“ schüttelt den Kopf über die dortige Schwulenpolitik, aber lasst uns nicht vergessen, dass das bei uns auch nicht immer so war mit der Akzeptanz und Toleranz. Unsere heutigen Auffassungen zu dem Thema kamen auch nicht von jetzt auf gleich. Wir mögen in der Hinsicht vielleicht aufgeklärter sein, als andere Länder, aber dieses Maß an Aufklärung musste sich die Szene auch erst hart erkämpfen. Und selbst jetzt ist Homophonie auch bei uns noch ein Thema. Also bitte, lasst uns mal von unserem hohen Ross herabsteigen und versuchen zu verstehen, dass ein Wandel im Denken einer Nation seine Zeit braucht.


Ein weiteres Thema war gestern, die Ukraine. Zumindest habe ich versucht, es zu einem Thema zu machen, war aber letztlich zu betrunken um ein Wort zu verstehen, das dazu gesagt wurde. Zufälligerweise bin ich gerade, wie viele, in der Lernphase vor den Klausuren und habe daher unfassbar viel Zeit zum nicht-lernen und um klausurirrelevante Themen zu recherchieren (und darüber auch noch einen Text zu verfassen). Ihr kennt das.
Weil ich zudem ja so ein außerordentlicher Kosmopolit bin, habe ich praktischerweise eine ukrainische Freundin, die mich erleuchten konnte. Was mir Hanna (Name geändert) erzählte, fand ich so spannend, dass ich es euch nicht vorenthalten möchte. Ein kleines Interview:


Sophie: Hey, danke, dass du diesen Artikel über die Unruhen gepostet hast, ich wollte dich eh schon fragen, was dort eigentlich los ist. Ich bin total uninformiert.

Hanna: Klar, wenn dir irgendwas noch unklar ist, frag einfach, aber ich denke, der Artikel ist ziemlich gut geschrieben und vermittelt nichts als die Wahrheit.
Generell ist die Situation nicht so schlimm wie es vielleicht scheint; das Volk ist größtenteils vereint und kooperiert und hilft sich gegenseitig während es um die Befreiung vom bürokratischen Alptraum und der „Familie“ der Präsidenten kämpft.
Was alle anpisst ist das Verhalten der Polizei und der Spezialeinheit („Berkut“). Sie schlagen unschuldige, kidnappen verletzte Aktivisten aus den Krankenhäusern, etc..
Hast du das Video von dem Mann gesehen, der von der „Polizei“ gequält und verarscht wird?

S: Ok, also bis jetzt habe ich gehört, dass die Ukrainer auf ihre Regierung sauer sind, weil diese so pro-Putin ist, stimmt das ungefähr?
Es tut mir leid, ich habe wirklich gerade erst angefangen, mich diesbezüglich zu informieren und habe somit den ganzen Anfang/Auslöser der Unruhen verpasst.
Was derzeit passiert ist meiner Meinung nach hochinteressant. Es ist schrecklich, zu sehen, wie die Polizei/Berkut sich verhält.
Passiert das alles ausschließlich in Kiev oder auch im Rest des Landes? Wie ist die Stimmung in der Ukraine? Und: Was ist Maidan?

H: Das ist nicht schlimm, jegliches Interesse ist willkommen!
Die Ukrainer sind hauptsächlich sauer auf die Regierung, weil diese sehr korrupt ist und nicht das eigene Land und die eigenen Bürger denkt. Und klar, natürlich sind sie auch sauer, dass die Regierung so pro-Putin ist, aber das war sie schon immer. Ich meine, Russland hat schon immer eine große Rolle in der Politik unseres Landes gespielt, auch wenn wir seit 1992 unabhängig sind.
Die Unruhen haben in Kiev angefangen, aber es ist immer noch nicht die ganze Stadt daran beteiligt. Sie beschränken sich hauptsächlich auf den Hauptplatz (der Maidan genannt wird) und ein paar Straßen im Zentrum. Was andere Städte betrifft, versuchen die Leute die lokalen Rathäuser zu okkupieren und fast 50% davon sind bereits unter der Kontrolle der Bürger! Power to the people :)

S: Was meinst du wird als nächstes passieren? Und was hoffst du wird passieren?

H: Ehrlich gesagt hoffe ich nur das Beste. Ich hoffe, dass noch mehr Menschen aktiv werden und dass unser peinlicher Präsident endlich zurücktritt. Ich kann nicht viel über die Opposition sagen und soweit ich das sagen kann ist die Bevölkerung nicht gerade begeistert von ihr; jedenfalls verlassen sie sich nicht auf sie. Was passieren wird, kann ich wirklich nicht vorhersagen. Jeden Tag passieren neue, unerwartete Dinge. Aber die Idee von Freiheit und Menschenrechten vereint viele Leute und das inspiriert mich sehr. Du musst wissen, die Wörter „Demokratie“ und „Menschenrechte“ haben in er Ukraine keine wirkliche Bedeutung. Ich finde es schlimm, dass es in unserem Land möglich ist, dass jemand eine schwangere Frau mit seinem neuen Mercedes überfahren kann und dank seines Geldes und seiner Beziehung zur Mafia ungestraft davonkommt. Und das ist einer von vielen Gründen weswegen die Leute auf die Straßen gehen und protestieren.
Hier ist noch ein trauriges Video.

S: Wow, ich wusste wirklich nicht, dass die Lage so schlimm ist. Vielen Dank!


H: Kein Problem, so lange du gut informiert bist und die Informationen weiterverbreiten kannst.

Donnerstag, 1. November 2012

Heartlines



Auf diggedidope entdeckte ich vor einigen Tagen einen neuen Musiker -ach was sage ich?- RnB-Gott.
JMSN nennt sich der Gute und kommt aus LA. Der Sound ist best described as Frank Ocean, mit noch ein bisschen mehr Chris Martin auf Tranquilizer. Die Texte gehen direkt ins Innerstere unserer sozial-media-verkrüppelten Kleiner-Dreis und das mit einer unaufdringlichen Leichtigkeit in der Stimme, wie sie so nicht mal der begabteste Singvogel flöten könnte.
Wenn JMSN beispielsweise auf  Hotel von dem Mädchen singt, mit dem er zusammensein möchte, es aber nicht kann, da sie bereits mit einem Anderen glücklich ist passieren 3 Geschichten parallel zueinander. Zum ersten schafft die musikalische Untermalung, welche sich neben sanften Synthies und einem wohltuenden, ruhigen Beat auf wenige, zurückhaltende Chor-Vocals beschränkt ein melancholisches Gerüst, auf welchem der Text aufbaut. Er erzählt von der Einen und der Einsamkeit die JMSN durchlebt, wenn er an sie denkt. Aber nicht nur von der Einsamkeit. Im Refrain betont er immer wieder, dass sie ja glücklich ist mit diesem Anderen. Gegen Ende des Songs wiederholt er sich diese Tatsache immer und immer wieder, wie eine Art Mantra, scheinbar, um sich selbst davon zu überzeugen, dass es so, wie es ist, besser ist und er, wenn er sie wirklich liebt, sich ja für sie freuen sollte. Besonders im letzten Teil kann man das dritte -und meiner Meinung nach wichtigste- Element des Songs hören: die, im Zeilentakt wechselnden Stimmungen in seiner Stimme. Er zweifelt, er leidet, er schluckt die eigenen Gefühle wie trockenes Toast, er hofft, er glaubt seinen Worten, er glaubt seinen Worten nicht...

JMSN's Debüt heißt †Priscilla† und kann derzeit (noch) kostenlos geladen werden.
Über Soundcloud (und hier unten) kann man das gute Teil auch streamen.


Have you had your High Summer, yet?



Vor einigen Wochen twitterte corrotto einen vermeintlich interessanten Link. Wie so oft, war ich beim Lesen der Timeline unterwegs und speicherte mir den Link "für später". "Später" wurde immer später und neue Später-Links sammelten sich in meinem Pocket-Account, bis der Stapel immer größer wurde und ich letztlich vorerst aufgab, ihn abzuarbeiten.
Diese Woche stöberte ich endlich durch all die gespeicherten Artikel, witzigen Bilder und Youtube Videos und stieß auf den oben erwähnten, längst vergessenen Link zu einem Gratisdownload einer EP. Es handelte sich dabei um die aktuelle EP des schwedischen Duos JJ, "High Summer". Ohne eine Sekunde zu zögern lud ich mir die fünf Musikdateien runter und lauschte auch sofort gespannt rein, da ich mich auf corrotto's Musikgeschmack bisher immer verlassen konnte.
Auch dieses Mal sollte ich nicht enttäuscht werden. Bereits mit den Anfangstönen des ersten Tracks vermag es die zarte Stimme der Sängerin, einem mit einem elfengleichen Säuseln selbst den größten Stress der vergangenen Tage vergessen zu lassen.
Schon jetzt steht fest - ohne nachzusehen -: DAS muss der Titeltrack sein. High Summer. Higher geht nicht. Man schwebt fortan auf einer Wolke durch ein Tal voller märchenhafter Klänge, Elfen, Feen, Wasserfällen, moosbewachsenen Bäumen und traumhaftem Honigduft in der Luft. Der Text, den der Sänger haucht hingegen, klingt wie eine Rezitation diverser Rap/RnB Songs der letzten zehn Jahre und wenn man genau hinhört liegt man mit dieser Vermutung nicht mal so falsch.
Ein weiterer, interessanter Track auf der EP ist My Name, in welchem Miriam Makeba ihren vollen, 30 Wörter umfassenden Namen aufsagt. Ich kann nur empfehlen, das Video dazu anzuschauen, welches mit einem, die Grundstimmung des Songs aufwirbelnden Ende überrascht.

Donnerstag, 12. Juli 2012

SAM







Vor nun schon fast drei Monaten hat mir das liebe Internet, wie so oft in letztrn Zeit einen neuen Deutschrapper auf den Bildschirm geweht. SAM. Einfach nur SAM. Obwohl SAM das gemeinsame Projekt zweier Brüder aus Stuttgart ist, steht Sam, der jüngere der Beiden und Stimme des Projekts, deutlich im Vordergrund. Sein Bruder, der unter dem Künstlernamen Dj Wy-Ly* bekannt ist, hat damit allerdings kein Problem. Sam ist nach eigener Aussage „Skinny-Jeans-Rapper“ und hat vor kurzem das Mixtape „ZWEInullZWÖLF“ veröffentlicht. Das Cover zeigt eine locker aufgesetzte Stüssy-Mütze und darüber die drei Buchstaben „SAM“. Ein Bild, wie man es heute auf jedem Instagram-Account finden könnte und spätestens das magische Dreieck im „M“ verspricht sauberen weichen Raop à la Cro. Und tatsächlich klingt dieser Sam auf den ersten musikalischen Metern verdammt nach Cro. Sei es das leichte schwäbeln, die lässig langgezogenen Silben um des Flow’s Willen, der Klang der Stimme allgemein, die sauberen, melodiösen Beats, oder das weiche, massenkompatible Gesamtbild. Doch dieser Vergleich ist ihm keinesfalls neu. Im Song „Jukebox“ rappt er davon, wie ihm als Youngster im Rap-Game die Umwelt immer nur reinreden will und versucht mit Sätzen, wie „mach beim nächsten Mal doch bisschen mehr auf Samy Deluxe“ hilfreiche Tipps für’s Erfolgreich werden beizusteuern. Doch Sam braucht keine Tipps. Sam „geht seinen Weg“, wie man in der Szene ja immer sagt. Es scheint ihm auch ziemlich schnurz zu sein, ob er mit seiner Musik jemals Ruhm und Geld kassiert, zumindest, wenn man den Zeilen aus „Ich bleib hier“ Glauben schenkt.

Der Rest des Mixtapes erzählt vom Probleme weglächlen, der Liebe zur Musik und dem ständigen Wunsch nach mehr. Mehr Spaß. Mehr Hype. Mehr davon.



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* Hierauf wurde ich gestern von Sam höchstpersönlich noch einmal aufmerksam gemacht, worauf ich versprach, diese Info zu ergänzen. 



Mittwoch, 28. März 2012

What's on your Desk?

Vor kurzem stellte Kumpel Adrian bereits diese witzige Frage und forderte zur Nachahmung auf. Hier also meine Version davon.


1. Mein heißgeliebter iMac*.
*2008er Modell, OSX Lion, 500GB, 2,66GHz Intel Core 2 Duo, 6GB RAM (ja das funktioniert, obwohl Apple einem weißmachen will, dass maximal 4GB reinpassen)

2. Logitech Lautsprecher, Modell "Schalgmichtot", jedenfalls gehört dazu noch ein 'kleiner' Subwoofer, der sich allerdings UNTER dem Schreibtisch versteckt und somit hier gar nicht erwähnt werden müsste.

3. Zwei externe Festplatten, einmal eine TrekStor Data Station maxi light (1TB), die ich derzeit kaum mehr benutze, weil sie recht lahm und laut ist, und dann noch die tolle Western Digital Elements (1,5TB), die leise und vergleichsweise schnell ist, und auf der sich derzeit meine gesamten Bilder, Dokumente, Filme und Musik befindet.

4. Ein paar Bilder. Eins von mir und meinem kleinen Bruder auf einer Hochzeit in Südfrankreich, eins von diesen Fotos, die man mit den armen, spärlich bekleideten Abercrombie-Sklaven in Mailand machen kann und eins von mir und 2 meiner besten Freundinnen.

5. Ein Card Reader/USB-Hub, aus zwei Gründen: erstens, weil der iMac ja bekanntlich nur 3 USB Slots hat, und srsly, wer kommt damit schon aus, und zweitens, weil ich ja noch eine von den mittlerweile älteren SLRs hab, die noch fette CF-Karten in sich tragen.
Daneben liegt ein Zettel, mit dem WPA-Schlüssel unseres W-Lans, weil sich niemand von uns ein merkbares Kennwort ausdenken wollte und unser toller Vodafone Router regelmäßig streikt und verlangt, dass wir uns neu einloggen. Und dann ist da noch ein Lolli von der letzten Kore Unchi-Sause in Nürnberg. Warum der da liegt, kann ich leider nicht erklären.

6. iPhone 4.
Bedarf keiner Erklärung.

7. Schreibtischkrimskrams. Unter anderem ein Schachtelturm, gefüllt mit Reißzwecken, Büroklammern und Gimmubändern; CD-Rohlinge; Spitzer von Faber-Castell; Leitz-Locher; Tesaroller und Post-Its

8. Handcreme*, weil ich direkt neben der Heizung sitze und da die Hände nunmal schnell trocken werden.
*Nivea 'pure&natural'. Riecht gut und zieht schnell ein.

9. Eine Flasche Arizona Green Tea <3
In dieser speziellen befindet sich allerdings gerade ein selbstgemachter Eistee.*
*Eigentlich nur Früchtetee mit Maracujasaft und etwas Honig und über Nacht im Kühlschrank gelagert.

10. Mein Federmäppchen. 
Das stammt noch aus Schulzeiten und ist prall gefüllt mit bunten Stiften. Ich liebe bunte Stifte. Mittlerweile schreibe ich allerdings fas ausschließlich mit einem schwarzen Slider memo von Schneider.
Daneben liegt der Füller* meiner Mitbewohnerin, den ich mir gelegentlich ausleihe, wenn ich schöne Karten schreiben will, oder gerade wieder am Scrapbooken bin.
* Ein PILOT 'Plumix M'

11. Mein Drucker. Ich schwöre auf HP. Dieser ist ein HP Photosmart C4680 mit Scanner und Card-Reader. Als Student drucke ich dann ja doch manchmal viel und dann eine Weile wieder gar nichts (Semesterferien). Und wenn man eben eine Weile nichts druckt, passiert es das Öfteren, dass die Farbe in einem Schlauch eintrocknet und es diesen beim nächsten Drucken zerfetzt. Und schwupp ist das Teil im Ar***. Da man bei HP allerdings mit der Patrone auch jedes Mal den ganzen Druckerkopf austauscht hat man dieses Problem nichtmehr. Aber nun genug blabla. Weiter zu Nummer 12. Das gehört zwar auch nicht in die Kategorie "on my desk", aber da man es so schön auf dem Bild sieht, dachte ich mir, ich erwähne es wenigstens:

12. Fotowand. Hier hängen Fotos, Postkarten und andere kleine Kunstwerke von mir oder meinen Freunden, damit ich sie immer bei mir habe, ganz gleich, wie viele Kilometer (derzeit im Schnitt 700) uns trennen.


So, das war's von mir, ich hoffe, das war nicht all zu langweilig, aber wer's bis hierhin geschafft hat ist immerhin nicht eingeschlafen.

Freitag, 25. November 2011

It's been a while

... und ich würde gerne sagen, dass in den letzten Monaten ja soooo viel passiert ist, aber das wäre gelogen. Ich sitze hauptsächlich daheim vorm Computer und zieh mir massig neue Musik rein.
Das Meiste davon finde ich über wirres durch-Youtube-Klicken, Reviews auf den Webseiten diverser Musikzeitschriften oder über direkte Empfehlungen von Freunden. So wird meine Liebe immer wieder für etwas Neues entfacht. Derzeit gehört mein Herz zum Beispiel Marsimoto (Grüner Samt), Thees Uhlmann (Und Jay-Z singt uns ein Lied), Cro (Hi Kids), Tua (Raus) und vielen, vielen mehr.
Und übrigens: Lana Del Rey erinnert mich von der Stimme her ziemlich an Marina.

Samstag, 29. Oktober 2011

Welcome to the CASPER-Show, Gameboys welcome!

Letztes Wochenende war ich ja mal wieder back in good ol' Germany. Hauptsächlich wegen dem 18. Geburtstag meines kleinen Bruders Elias. Zu dem Anlass konnten wir es uns auch nicht nehmen Freitag, Samstag und Sonntag zu feiern. Feitag nur ein bisschen daheim, bis er mit seinen U-18 Freunden nach München feiern gegangen ist, Samstag dann in den Schlachthof nach FFB wo der übersexuelle AGIKAKALUNA! mit seinen Gameboy Classics wundervolle Chiptunes bereitstellte und meine mehrfachen, gebrüllten Bitten, er möge mich doch gnädigerweise heiraten ignorierte.


AGIKAKALUNA! vor seinem Meisterwerk an Steckern, Kabeln und natürlich Gameboys.


Am Sonntag gings dann nach nur 4 Stunden Schlaf endlich mit meinem "kleinen" Bruder nach Nürnberg auf's LANGERSEHNTE Casper-Konzert! WHOOP!
Die Tickets hatten wir uns schon vor einer ganzen Weile gekauft und in den letzten Wochen stieg die Vorfreude meinerseits täglich.
Gespannt war ich auch auf die angekündigte Vorband "4Kanttretlager" von der ich bisher nur gutes gehört hatte. Leider erfuhr ich in der Schlange zum Einlass, dass der Sänger scheinbar krank war und ein gewisser "AGIKAKALUNA!" spontan auf einen Twitter-Aufruf (o.ä.) von Casper eingesprungen ist. AGI? Ernsthaft? YEAH! So durfte ich den Guten sogar zwei Abende hintereinander genießen! Jackpot!
Der Auftritt von AGIKAKALUNA!, sowie das Konzert von Casper waren atemberaubend, wenngleich das Publikum echt zum Kotzen war. 
Rücksichtslos, unhöflich, ekelhaft, brutal...
Elias und ich wurden innerhalb der ersten 10 Minuten bereits getrennt und die folgende dreiviertel Stunde bestimmte die Masse wo ich mich zu befinden hatte. Pogo in seiner wohl schlimmsten Art. Mir wurde aus ca. 1,5 Meter Entfernung mit voller Wucht ein Hartplastikbecher mitten ins Gesicht geschmissen, sodass meine Lippe etwas blutete und einmal habe ich kurzzeitig meinen Schuh verloren... Das nur Mal so als kleiner Einblick.


Das wahnsinnig atmosphärische, und mittlerweile schon sehr bekannte Opening der Casper-Show.
Man beachte bitte die unmengen an Handys und Digitalkameras. Stimmung pur. Ernsthaft.


Ein Gutes hatte das Geschubse allerdings: Ich konnte dadurch - unfreiwillig - einen für den Rest der Show wesentlich besseren Stehplatz ergattern. 
Die zweite Hälfte der Show war im Übrigen wesentlich ruhiger. Mal abgesehen von der Wall-of-Death, während der ich mich dann doch lieber ganz weit außen versteckte. 
Ich Schisser. Ich weiss. Aber mit meinen 1,60m hab ich so schon genug Ellbogen im Gesicht gehabt.
Nach gut eineinhalb Stunden war's dann leider auch schon wieder zu Ende. Dann hieß es nurnoch: ab in's Auto, unmengen Wasser konsumieren, den Energydrink schomal öffnen und bereitstellen und ab nach Hause.
Ich freu mich schon auf das zweite Konzert dieser Tour im März, für das ich bereits VOR dieser Show Karten gekauft habe. :)

Hier noch ein Video von dem Lied "Michael X". Aufgenommen mit meinem iPhone 4.



Dienstag, 18. Oktober 2011

Genova





Am Sonntag war ich mit einer meiner Mitbewohnerinnen, Mathilde (aus Lyon) und einem guten Freund, Luis (aus San Francisco) in Genua. Wir sind bereits um 9 daheim los und gegen 11 waren wir dann in Genua. Morgens war es noch bitterkalt (das freut die Deutschen jetzt zu hören), aber in Genua wurde es dann immer wärmer, dank der vielen Sonne.





Genua hat den größten Hafen Italiens und war somit einst mal ziemlich reich. Jetzt hat die italienische Wirtschaft zwar auch hier ihre Spuren gezeichnet, aber der einstige Reichtum der Stadt hat uns Touristen schöne Kirchen und Staatsgebäude hinterlassen. Anhand der Fensterbögen und Säulen tippe ich auf 16. Jahrhundert. Mal so als Laie.






Also wer hierbei nicht an gewisse Bilder aus Star Wars denken muss...






 Architektonisch interessant ist, dass, wie in vielen norditalienischen Städten auch hier allerorts die griechische und römische Säulenordnung (dorisch, ionisch, korinthisch) zu sehen ist. Ich kannte mich zuvor auch noch nicht mit den Säulenordnungen aus, aber Mathilde, die Literatur und Kunstgeschichte studiert hat mich letztens in Certosa di Pavia darüber aufgeklärt. Ist ziemlich interessant muss ich sagen. Und in Genua bot sich nun also die perfekte Möglichkeit mein kürzlich erworbenes Wissen an jeder Straßenecke zu testen. :)
Wir haben an dem Tag viel gesehen, viel fotografiert und noch mehr Spaß gehabt. 
Genua wird mich bestimmt bald mal wiedersehen!

Samstag, 15. Oktober 2011

Certosa di Pavia vol.2












Heute war ich nochmal mit ein paar anderen Freunden in Certosa di Pavia und schließend mit Luis noch ein Eis essen. Ja. Richtig gelesen. EIS. Because we can. :P Bei uns hat's nämlich immernoch 15°+. Ätsch. :)
Das Wetter war, wie man auf den Bilden ja sehr schön sehen kann, wiedermal ausgezeichnet. Vor allem dafür, dass es ja schon Mitte Oktober ist.
Ich freu mich total, dass hier die Sonne so schön scheint. Dadurch kann man nämlich die wunderbaren Farben des Herbstes in voller Pracht genießen.
Die Spezialität von Certosa haben wir auch dieses Mal nicht ausprobieren können. Leider. Vielleicht wann anders. Certosa ist ja nur eine Zugstation entfernt :)
Speaking of... wir wurden heute sowohl im Bus, als auch auf der Rückfahrt im Zug kontrolliert. Das erste Mal hatten wir eine Karte, das zweite Mal nicht... Zum Glück konnten wir auf dumme Amerikaner machen und der Kontrolleur hat noch einmal beide Augen zugedrückt. :) Hätte ja auch nur 1,65€ gekostet und wir sind ja arme Studenten... ;)
Morgen geht's mit ein paar Leuten nach Genua. Da gibt's dann wahrscheinlich auch wieder viel zu fotografieren. Ich freu mich schon! :)

Montag, 10. Oktober 2011

Griglata







Mit meinen beiden Mitbewohnerinnen, Mathilde und Agata.



Gestern haben wir nochmal einen der letzten Sonnentage des Herbstes mit einem kleinen BBQ im nahegelegenen Park gefeiert. Dazu haben wir uns bereits mittags getroffen und bis fast 8Uhr gegrillt, getrunken, gesungen und gelacht. Ich hatte natürlich wieder meine Camera dabei und hab an dem Tag fast 300 Bilder geschossen!

Certosa di Pavia





Sogar mit Blick auf die Berge!







Am Samstag war ich in Certosa di Pavia, dem Nachbarort von Pavia (wo ich ja derzeit studiere). Viele Leute hatten mir geraten den Ort mal zu besuchen, weil er wohl sehr schön sei. Und die Grüchte hatten sich durchaus bestätigt. Vom dortigen Bahnhof aus läuft man ca. 15 Minuten bis um das Kloster herum, bis man am Eingang ankommt. Und von dort aus läuft man dann nochmal gute 5 Minuten bis man in Certosa ist. Wir hatten sehr viel Glück, was das Wetter anging: ein wunderschöner, sonniger Herbsttag. :) Ganz im gegensatz zum deutschen Wetter, das an dem Tag von Regen und Wind dominiert wurde...
Ich hoffe das Wetter hält sich hier noch ein bisschen länger, denn ich habe vor bald nochmal nach Certosa zu fahren, um die lokale Spezialität "Gocce Imperiali" zu probieren, dieses Mal dann aber mit dem Fahrrad. :)

Anm. d. Red.: Ich bitte die Flecken auf der Linse zu entschuldigen. :)